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| 22. Januar 2001 "Dieser unglaubliche Bau lohnt jede Unterstützung" Bundeskanzler Gerhard Schröder fasziniert vom Speyerer Dom |
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| Der Faszination des Speyerer
Domes konnte sich auch Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht entziehen. "Dies ist eines der beeindruckendsten Gotteshäuser, die ich je gesehen habe; einmalig in Deutschland und wohl auch in Europa", sagte Schröder am 22. Januar bei einem Rundgang durch die Kathedrale. Und er fügte hinzu: "Dieser unglaubliche Bau, der gerade durch seine Schlichtheit fasziniert, lohnt jede Unterstützung." Vor einer Informations-Wand im südlichen Querhaus erläuterte Dr. jur. Paul Wieandt, Vorsitzender des Vorstandes der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER, dem Kanzler die Arbeit. Dank der Initiativen aus dem Kuratorium der Stiftung, dem Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche angehören, seien bereits ein Viertel der Maßnahmen der Großen Domrestaurierung durch die Übernahme von Projektpatenschaften in finanzielle Deckung gebracht worden. Ziel der Stiftung sei es, unter dem Motto "Zukunft braucht Geschichte" die Erhaltung des Domes langfristig zu sichern. |
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| Der Bundeskanzler sicherte
gegenüber dem Vorstandsvorsitzendem Dr. Wieandt zu, alles für den Dom zu tun - wie sein Amtsvorgänger Helmut Kohl, dessen Engagement er ausdrücklich hervorhob. Schröder verwies darauf, dass der neue Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin versichert habe, die bisherige Unterstützung des Bundes fortzuführen. |
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| "Es ist eine Aufgabe
von nationaler wie europäischer Bedeutung, diesen Dom für kommende Generationen zu erhalten", betonte Georgens. Er verwies darauf, dass der Dom, an dem Bauleute aus ganz Europa im Mittelalter gearbeitet hatten, ein Symbol der Einheit Europas sei. Darüber hinaus sei die Kathedrale auch ein Denk- und Mahnmal für die Einheit der Kirche. Bei der Grundsteinlegung um 1030 habe es noch keine Aufspaltung in Konfessionen gegeben. "Dieser Dom mahnt uns, alles zu tun, damit die Christen zu ihrer Einheit zurückfinden", sagte der Weihbischof. Georgens betonte, dass die derzeit laufenden Restaurierungsmaßnahmen, deren Kosten auf 42 Millionen Mark (21.500.000 €uro) veranschlagt sind, "nicht aus dem Klingelbeutel" finanziert werden könne. Er verwies auf die Unterstützung durch das Land Rheinland Pfalz und den Bund sowie auf das Engagement der "Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer". |
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| Es war kurz nach 15.30 Uhr,
als Weihbischof Otto Georgens den Bundeskanzler auf den Eingangsstufen der Kathedrale begrüßte. Georgens vertrat Bischof Dr. Anton Schlembach, der an einer Sitzung der Deutschen Bischofskonferenz in Würzburg teilnahm. Unter den mächtigen Klängen der Domorgel - auf der Domkapellmeister Leo Krämer eine Improvisation über die Töne G, S, C und H, die Anfangsbuchstaben des Namens "Gerhard Schröder" bot - nahm der Gast aus Berlin auf einer Bank im Langhaus Platz, um sich vom Weihbischof in die historische, architektonische und religiöse Bedeutung des Domes einführen zu lassen. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch des Domes besuchte Schröder die Krypta mit der Grablege von acht mittelalterlichen Kaisern und Königen und staunte: "Das ist Geschichte des Abendlandes." Das Fazit des Kanzlers nach seinem 40-minütigen Rundgang: "Speyer und die ganze Region sind aus gutem Grund stolz auf diesen Dom." -kmr/is- |
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Juni 2001 Managermagazin porträtiert den Vorsitzenden des Vorstandes der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER, Dr. jur. Paul Wieandt |
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| "Der Mann, der Banken
sanierte" hat eine neue Passion, "die Erhaltung und Restaurierung des Domes in seiner Geburtsstadt Speyer". Das Managermagazin porträtiert in seiner Ausgabe Juni 2001 Dr. jur. Paul Wieandt, den Vorstandsvorsitzenden der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer. Im Jahr 1999 wurde die Stiftung auf seine Initiative errichtet, nachdem er zuvor ein Kuratorium mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Publizistik, Kirche und Wissenschaft um sich scharte. Als Vorstandsvorsitzender ist es sein Ziel, die Stiftung zu einer leistungsfähigen und dauerhaften Institution für den Dom zu machen. "Für das Langzeitprojekt werden Leute gebraucht, die mit Geld umgehen und dank Ihrer Kontakte reichlich davon auftreiben können", schreibt das Managermagazin. Nach seinem plötzlichen Ausstieg als Vorstandschef der BfG Bank 1997 mache er nur noch, so wird Wieandt zitiert, "was ihm Freude macht". Heute nutze er seine Erfahrungen und Kontakte für gemeinnützige Zwecke wie etwa die EUROPÄISCHE STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER. Dennoch laste ihn der Dom allein nicht aus, er arbeite auch für andere Non-Profit- Institutionen wie etwa die Deutsche Sporthilfe oder als Honorarkonsul für das Königreich Belgien. Wieandt ist mehrfacher Aufsichtsrat, unter anderem stellvertretender Aufsichtsratschef der Hannover Rück. Dr. Paul Wieandt, der sich "in der Bankenwelt vor allem den Ruf eines erfolgreichen Sanierers erwarb", könnte ein "pralles Stück Unternehmensgeschichte aufschreiben", wenn er denn wollte. "Die Story hätte einen Protagonisten, der mit Glück, Geschick und harter Hand eine marode Bank wieder auf den richtigen Weg bringt", schreibt das Blatt weiter. |
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| Der 65-Jährige habe
die BfG Bank saniert, deren Vorstandsvorsitz er 1990 übernahm. Damals hieß sie noch Bank für Gemeinwirtschaft. Wieandt freue sich, dass sich das Kreditinstitut nach Streitereien mit dem einstigen Mehrheitsaktionär Crédit Lyonnais in der schwedischen SEB einen neuen Besitzer gefunden hat. Zuvor habe er die Landesbank Rheinland-Pfalz" aus einer Krise geführt". Den dortigen Chefsessel habe der promovierte Jurist 1984 nach Statio- nen bei der Westfalenbank, Merck, Finck und der Stadt-Sparkasse Düsseldorf übernommen. "Von seinem früheren Metier könne er aber nicht ganz lassen. Beim Frankfurter Fusions- und Finanzierungsspezialisten Peters Associates AG des früheren WestLB-Vorstands und Ex-UBS-Managers Hans Peter Peters ist Wieandt als Beiratsvorsitzender und mit einem kleinen Anteil engagiert." Dort hat er auch sein Büro. Bei aller Geschäftigkeit bleibt der Faible für das Ehrenamt für die Kaiserdom-Stiftung. So versichert das Blatt abschließend: "Wer ihm zuhört, glaubt aufs Wort, dass das 1000 Jahre alte romanische Bauwerk ihm eine Herzensangelegenheit ist." |
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| 21. September 2001 Bundeskanzler a. D. Helmut Kohl, Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums, und Michail Gorbatschow erneut gemeinsam im Kaiserdom zu Speyer |
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| Der frühere sowjetische
Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow trifft sich am 21. September mit Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl zu Fernsehaufnahmen im Kaiserdom zu Speyer. Die europäische Fernsehreihe "Secrets of Power - Geheimnisse der Macht" führt ehemalige Staats- und Regierungschef an wichtige Schauplätze ihres Wirkens. Der Dom zu Speyer, einer der Drehorte der Fernsehdokumenation, ist für Kohl ein Symbol für die Einheit Europas. Dorthin brachte er in seiner Regierungszeit viele führende Persönlich- keiten aus allen Nationen. Wegen seiner engen Verbundenheit mit der einst größten romanischen Kathedrale übernahm er 1999 den Vorsitz des KURATORIUMS DER EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER. Die Interviews mit den einstmals Mächtigen der Welt in der europäischen Fernsehreihe "Secrets of Power - Geheimnisse der Macht" führt Michail Gorbatschow, der damit erstmals in die Rolle eines Journalisten schlüpft. Der Film will exklusiv und aus erster Hand Einblicke in politische Entscheidungen der jüngsten Geschichte vermitteln. Der damalige Kreml-Chef selbst besuchte bereits 1990 auf Einladung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl den Dom. Angesichts der gerade erfolgten Wiedervereinigung bejubelten tausende von Menschen die beiden Staatschefs auf dem Domplatz. Helmut Kohl hat den Drehtermin deshalb auf den 21. September gelegt, weil anschließend die Jahrestagung der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER stattfindet, die er, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Paul Wieandt, leiten wird. Der Drehtermin in Speyer ist sehr eng bemessen. Dennoch wird eine Eintragung der Gäste in das Goldene Buch des Domes, das Gästebuch der Stiftung und eine Begegnung mit Bischof Dr. Anton Schlembach und den Mitgliedern des Domkapitels stattfinden. |
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Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl und Michail Gorbatschow tragen sich in der Dom-Sakristei in das Gästebuch der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER ein. |
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Am Abend (18.30 Uhr) findet ein öffentlicher Festakt von Europäischer Stiftung und Dom- kapitel Speyer statt, in dem an die Aufnahme des Kaiserdomes in die Liste des Natur- und Kulturerbes der Welt vor zwanzig Jahren erinnert wird. Festredner sind der Vorsitzende es Stiftungs-Kuratoriums, Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl und der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, Professor Klaus Hüfner. Grußworte sprechen Diözesanbischof Dr. Anton Schlembach, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und der Vorstandsvor- sitzende der Stiftung, Dr. Paul Wieandt. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Chor der Belorussischen Philharmonie Minsk, unter Leitung von Ludmilla Efimova sowie der Speyerer Domchor und das Bläserensemble "Dom zu Speyer" unter der künstlerischen Verantwortung von Domkapellmeister Leo Krämer. |
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| 21. September 2001 Speyerer Dom: Verpflichtendes Eigentum der gesamten Menschheit Festakt erinnert an Aufnahme in Liste des Weltkulturerbes vor zwanzig Jahren |
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| Mit einem Festakt
im Speyerer Dom feierten am Freitagabend 21. September 2001 die EUROPÄISCHE STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER und das Domkapitel die Aufnahme der romanischen Kathedrale in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt vor zwanzig Jahren. Zwei Themen standen im Mittelpunkt der Feierstunde: die Würdigung des Weltkulturdenkmals Kaiserdom, aber auch die Mahnung, trotz des Terroranschlages der vergangenen Woche in den USA den Weg der Verständigung und der Toleranz zwischen den Völkern und Kulturen der Welt nicht aufzugeben. Einer der Festredner war Altbundes- kanzler Helmut Kohl. An der Feier nahm auch Kardinal Friedrich Wetter aus München teil, der zum Zeitpunkt der Aufnahme des Domes in die Liste Bischof von Speyer war. "Ich bin gekommen, um eine Liebeserklärung an den Dom abzugeben", erklärte Altbundes- kanzler Kohl in seiner Ansprache und erinnerte an zahlreiche persönliche Erlebnisse - vom ersten Besuch mit seiner Mutter bis hin zu den Erfahrungen mit Politikern aus aller Welt, die er in seiner Regierungszeit durch das Gotteshaus führte. Die Kathedrale sei ein Symbol Europas im Auf und Ab der Geschichte, sie stehe auch für Zerstörung und Hass, Tod und Leid. Dies werde gerade in diesen Tagen deutlich, "in denen wir sehen, wozu Menschen in schlimmer Weise fähig sind". |
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| Zugleich sei der
Dom, der seit vielen Jahrhunderten im Wechsel der Zeiten stehe, ein Aufruf
zu einem realistischen Optimismus. "Dies ist ein Gotteshaus, in dem die Menschen gebetet haben, Gott angefleht und ihm gedankt haben." Gerade seine Generation, so Kohl, die den Zweiten Weltkrieg noch miterlebt habe, habe Grund zur Dankbarkeit. Der Altbundeskanzler bezeichnete den Dom als ein "Juwel", das nicht verkommen dürfe. Die Kathedrale für kommende Generationen zu erhalten sei eine Aufgabe, die nicht nur Sache des Staates und von Institutionen sei, sondern Angelegenheit aller Bürger sein müsse. Es gelte, dieses großartige Gotteshaus und geschichtliche Monument zu bewahren, das vor allem ein Ort der Besinnung sei. "Denn aus Besinnung erwächst Friede", sagte Kohl. |
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| Verpflichtendes Eigentum
der gesamten Menschheit "Wir befinden uns hier an einem Ort, der in seiner großartigen räumlichen Gestaltung und aufgrund der Ereignisse, mit denen er verknüpft ist, ein bedeutendes Stück unserer deutschen und europäischen Geschichte verkörpert." So würdigte Professor Dr. Klaus Hüfner, der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, in seiner Festrede den Kaiserdom. Dieser stehe "als ein großartiges Zeugnis nicht nur der deutschen und der europäischen, sondern der Geschichte unserer gemeinsamen Zivilisation für eine wichtige geistige Aufgabe unserer Zeit: Nicht nur das Eigene zu würdigen, sondern auch im Fremden uns selbst zu erkennen." |
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| Unter Bezugnahme auf die
Terroranschläge in den USA forderte Hüfner dazu auf, nicht nur die Schuldigen der "brutalen Akte" zur Verantwortung zu ziehen, sondern gleichzeitig eine umfassendere politische Strategie einer weltweiten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Kooperation zu entwickeln, um in Zukunft dem Terrorismus den Nährboden zu entziehen. Es sei eine Begriffsverwirrung, wenn in den letzten Tagen viel von einem "Kampf der Zivilisationen" die Rede gewesen sei. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet, sei ein Grundlagentext, dem jede menschliche Zivilisation dieser Welt verpflichtet sei. "Diese zivilisatorischen Prinzipien sind überall und für alle die gleichen." Der UNESCO-Vertreter warnte davor, kulturelle Vielfalt als Vorwand für eine Ausgrenzung zu begreifen. Die Vielfalt der Kulturen sei eine kostbare Ressource, da erst sie "Grenz- überschreitungen und schöpferische Entwicklungen" ermögliche. So seien der Austausch und die Begegnung unterschiedlicher Kulturen ein ganz wesentliches Merkmal der euro- päischen Geschichte. "Nicht der kulturelle Pluralismus ist eine Gefahr für unsere Gesellschaften, sondern jene radikalisierten Akteure, die aus kulturellen Spannungen politisches Kapital zu schlagen versuchen", erklärte der Professor. Die UNESCO-Welterbekonvention von 1972, der mittlerweile 164 Staaten beigetreten sind, bewertete Hüfner als einen "wesentlichen Beitrag zur kulturellen Verständigung zwischen den Völkern", da die Welterbestätten eine "konkrete Anschauung von der Würde und dem tieferen Zusammenhang der verschiedenen Kulturen" vermittelten. So stehe auch der Speyerer Dom für ein neues Ideal, das seine vollständige Wirkung noch lange nicht entfaltet habe: "Die herausragenden Kultur- und Naturerbestätten der Welt gehören nicht allein den Staaten oder Völkern, auf deren Boden sie sich befinden, sondern sie sind verpflichtendes Eigentum der gesamten Menschheit." |
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| Erinnerungsmal
und Mahnmal Der Speyerer Bischof Dr. Anton Schlembach erklärte in der Feier, der Kaiserdom sei 1981 deshalb auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden, weil er alle Kriterien für diese Auszeichnung erfülle. "Als er gebaut wurde, war er das größte Gotteshaus der abendländischen Christenheit; heute ist er die größte romanische Kirche, Romanik in höchster Reife und Vollendung." In ihm sei das christliche Credo auf eine unüberbietbare Weise Archi- tektur geworden. Durch die Grablege salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher gelte er geradezu als Symbol des mittelalterlichen Kaisertums. Der Bischof erinnerte auch daran, dass die Christenheit noch ungeteilt war, als mit dem Bau des Domes begonnen wurde. Er sei deshalb, wie der Papst bei seinem Besuch in Speyer 1987 gesagt habe, "ein Denkmal der Einheit, die einmal gewesen ist, und ein Mahnmal zur Einheit, wie sie wieder kommen muss". Als ein europäisches Monument, das vor der Aufspaltung Europas in Nationalstaaten entstand, bleibe er außerdem ein ständiger Ansporn, ein neues, geeintes Europa zu bauen. Überdies halte er in Erinnerung, dass Europa christliche Wurzeln habe, ohne die es auch in Zukunft nicht werde leben können. "Die Aufnahme des Speyerer Domes in die Liste des Weltkulturerbes ist der Diözese Speyer nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine hohe Verpflichtung", betonte der Bischof. So sei vor fünf Jahren wieder mit einer umfassenden Sanierung des Domes begonnen worden. Es sei beglückend, zu erfahren, wie viele Menschen und Institutionen dieses Projekt unter- stützen: "Dombauverein, Europäische Stiftung Kaiserdom, Politiker, Wirtschaftsunter- nehmen, Banken, Medien, sogar Sportvereine tragen mit einer Vielzahl von Initiativen dazu bei, diese großartige Kathedrale für die Zukunft zu erhalten, als Erinnerungsmal und Mahn- mal, Dreiklang von Religion, Kunst und Politik - zur Ehre Gottes sowie zum Wohl und Heil der Menschen." |
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| Politik
nicht an neuen Freund-Feind-Bildern ausrichten Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck betonte, dass es auch dem Land Rheinland-Pfalz ein besonderes Anliegen sei, sich an den Maßnahmen zur Restaurierung und Instandhaltung zu beteiligen. Bis zum geplanten Abschluss der Sanierungsarbeiten im Jahre 2010 werde sich die Landesbeteiligung auf über zehn Millionen Mark belaufen. Aber bei all der Freude, die man beim Anblick des fast 1000 Jahre alten Kaiserdomes empfinde, könne man doch die schrecklichen Bilder aus New York nicht vergessen. "Unsere Gedanken sind bestimmt von der Anteilnahme und dem Mitgefühl mit den Opfern der unbe- greiflichen Terroranschläge und deren Angehörigen." Dabei dränge sich wieder ins Bewusst- sein, wie weit die Dimension des Begriffs "Weltkulturerbe" gefasst sei, betonte Kurt Beck. So seien es gerade die Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen, nämlich Freiheit, Solidarität und Toleranz, die das soziale Kapital dessen aus- machten, was sich nach dem Kalten Krieg als neue Weltordnung etabliert habe. Trotz des ohnmächtigen Entsetzens, das im Moment die Welt ergriffen habe, dürfe der bereits einge- schlagene Weg der Integration, der Versöhnung und der Toleranz, nicht aufgegeben werden. "Politik und Gesellschaft dürfen sich nicht an neuen Freund-Feind-Bildern ausrichten, nicht neue Barrieren dürfen an die Stelle von Grenzen treten, wo sie bereits gefallen sind." |
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| Die
Zukunft des Domes sichern Der Vorstandsvorsitzende der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER, Dr. Paul Wieandt, erinnerte daran, dass der Dom in seiner Vergangenheit oft Zeuge von Krieg, Hass und Zwietracht war. Deshalb sei das Bauwerk mehr denn je ein Mahnmal für Frieden und Verständigung unter den Völkern. Wieandt betonte, dass die Stiftung im Sinn der UNESCO die Patenschaft für den Kaiserdom übernommen habe, mit dem Ziel, seine Erhaltung durch die Bereitstellung finanzieller Mittel auch für die Zukunft sicherzustellen. Schwerpunkte dabei seien die Einwerbung von Projektpartnerschaften für die laufenden Restaurierungs- maßnahmen sowie der Aufbau eines Stiftungskapitals, dessen Zinserträge für den Erhalt des Domes bestimmt seien. Wieandt appellierte an die Festversammlung, "mit Rat, aber auch durch Taten" diese Anliegen zu unterstützen. -is- |
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| 22. November 2001 Tausend Stifterinnen und Stifter für den Speyerer Dom gesucht EUROPÄISCHE STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER stellt neue Aktion vor |
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| Mit einer in Deutschland
bislang einmaligen Aktion hat sich die EUROPÄISCHE STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER am 22. November erstmals an eine breite Öffentlichkeit gewandt. In Speyer trug sich Senta Leonhardt, Vorsitzende des Landfrauenvereins Maxdorf, als Erste in das "Buch der Tausend Stifter" ein. Sind weitere 999 Stifterinnen und Stifter gefunden, die mindestens 1 000 Mark (500 Euro) zugunsten der Kathedrale aufbringen, wird das Buch im Dom eingemauert und dort für die Nachwelt erhalten. "Stiften ist Herzensangelegenheit", betonte Dr. Paul Wieandt, Vorstandsvorsitzender der Kaiserdom-Stiftung, bei der Vorstellung der Aktion. Es gehe nicht nur um ein finanzielles Engagement, sondern auch um eine emotionale Bindung an den Dom. Mit dem Buchprojekt werde Menschen in der Region die Gelegenheit gegeben, zu Stiftern zu werden wie die salischen Kaiser, die die romanische Kathedrale vor fast tausend Jahren errichteten. Stiften können sowohl Einzelpersonen als auch Firmen, Gruppen, Vereine, Pfarreien oder Freundeskreise. Die Zustiftung kann auch einer oder mehreren Personen gewidmet oder geschenkt werden. "Anlässe gibt es genug", betonte Wieandt, "etwa runde Geburtstage, Taufen oder Eheschließungen, zum Dank für geleistete Hilfe, für Enkelkinder oder zu Ehren von verstorbenen Eltern oder Angehörigen". Der Eintrag in das "Buch der Tausend Stifter" mit handschriftlichem Eintrag und einem kleinen Foto kann in der Heimatgemeinde der Stifter, im Dom oder in der Geschäftsstelle der Stiftung erfolgen. Auf Wunsch kann auch ein Foto der Person eingefügt werden, der die Stiftung gewidmet ist. Firmen und Vereine haben die Möglichkeit, ihr Logo in dem Buch zu verewigen. Im Gegensatz zu Spenden, die unverzüglich konkreten Maßnahmen der Dom-Restaurierung zugute kommen müssen, geht es bei einer Stiftung um die dauerhafte finanzielle Absicher- ungdes Gotteshauses. Ziel sei es, so Wieandt, das bisher vorhandende Stiftungskapital von 1,65 Millionen Mark zu mehren, um den Dom nach dem voraussichtlichen Ende der Restaurierungsarbeiten 2010 weiterhin unterstützen zu können. "Als UNESCO-Weltkultur- erbe gehört der Dom allen Menschen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Daher sei es Aufgabe aller, dazu beizutragen, die Kathedrale als ein "großartiges Beispiel europäischer Geschichte" für kommende Generationen zu erhalten. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Projekte der aktuellen Dom-Restaurierung ebenso zu finanzieren wie Konservierungsmaßnahmen, die erst in der Zukunft angepackt werden müssen. -is- |
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| 10. Dezember 2001 Neues Buch der Stiftung vorgestellt: Das Hauptportal am Kaiserdom zu Speyer |
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| Das große Bronze-Hauptportal
ist ein wichtiges Kunstwerk am Kaiserdom zu Speyer. Geschaffen wurde die monumentale Tür von Prof. Toni Schneider-Manzell aus Salzburg. Das Portal ist ein Geschenk der Landesregierung Rheinland-Pfalz aus Anlaß der 900 Jahrfeier der Domweihe 1961. Der damalige Ministerpräsident Dr. Helmut Kohl übergab das Werk im Jahr 1971 dem Domkapitel. Im Rahmen der derzeit anstehenden Großen Dom-Restaurierung mußten alle sechs Bronze- portale restauriert und instandgesetzt werden. Aus dem Kreis der Mitglieder des Kuratoriums der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER wurde die Patenschaft für das Portale-Projekt übernommen. Das vorliegende Buch bildet die abschließende Dokumentation des Hilfsprojekts. Auf beiden Seiten des Hauptportals befinden sich 55 Reliefs mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament sowie Personen und Szenen aus der Geschichte. In seinem Haupt- beitrag entschlüsselt Domdekan Hugo Büchler die Bilder, da bei vielen die Erinnerung an die biblischen Geschichten mit der Zeit verloren gingen. Für den Autor ist es wichtig "verschüttete Erfahrungen mit der Bibel wieder lebendig werden zu lassen". Er beschreibt kompakt und wählt eine zeitgemäße Sprache. Die Projekt-Patenschaft zur Maßnahme "Restaurierung und Instandsetzung der monu- mentalen Bronzeportale am Kaiserdom", welche die Tageszeitung "Die Rheinpfalz" und ihr Chefredakteur Michael Garthe übernommen hatte, wird mit der vorliegenden Publikation ausführlich dokumentiert. Nach der Übergabe der Portale am 28. Oktober 2000 findet nun die Aktion endgültig ihren Abschluss. Die Spenderinnen und Spender sind, soweit sie zu ermitteln waren, zum Dank für ihr finanzielles Engagement im Anhang genannt. Die EUROPÄISCHE STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER, die die Patenschaft für den Kaiserdom im Sinne der UNESCO in Zukunft übernehmen will, freut sich, eine erste Projekt- Dokumentation vorlegen zu können. Weitere Projekte der Großen Dom-Restaurierung können auf diese Weise dokumentiert werden, wenn die Unternehmen, die Patenschaften übernommen haben, dies wünschen und finanziell mittragen. |
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| 29. November 2001 UNESCO-Weltkulturdenkmal Dom: Domdekan enthüllt Hinweisschild |
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| Auf die Bedeutung des Speyerer
Kaiserdomes als UNESCO-Weltkulturdenkmal verweisen drei neue Hinweisschilder im Innenstadtbereich von Speyer. Die erste montierte Tafel ent- hüllte am 29. November Domdekan Hugo Büchler in seiner Eigenschaft als Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der EUROPÄISCHEN STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER gemein- sam mit Beigeordnetem Rolf Wunder. Die drei Hinweis-Schilder befinden sich in der Maximilian- straße, auf beiden Seiten der Ausfahrt zum Dom hin, sowie am so genannten "Museums- buckel", an der Zufahrt zum Dom. Seitens der UNESCO besteht der Wunsch, dass auf die von ihr ausgezeichneten Bauwerke durch eine entsprechende Beschilderung hingewiesen wird. Daraus entstand die Idee, die durch die neuen Straßenverkehrsschilder entstandenen freien Flächen unter den Verkehr- szeichen sinnvoll zu nutzen und den UNESCO-Hinweis in die amtliche Wegweisung aufzunehmen. Die EUROPÄISCHE STIFTUNG KAISERDOM ZU SPEYER hat die Patenschaft für das Bauwerk im Sinne der UNESCO-Konvention übernommen und möchte dem Dom langfristig und dauerhaft helfen. Dazu diene auch die Aktion "Das Buch der Tausend Stifter" , die erst vor einer Woche vorgestellt und gestartet wurde, erinnerte der Domdekan. - Der Speyerer Dom wurde als herausragendes Werk der romanischen Baukunst von der UNESCO im Jahr 1981 als zweites Denkmal in Deutschland auf der Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen. - kmr/is - |
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| 20. Februar 2002 ZDF-Intendant Dieter Stolte schenkt Kaiserdom-Stiftung neuen Spenden-Spot Salische Kaiser werben um Stifter und Spender |
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Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) engagiert sich bereits seit einigen Jahren für den Dom zu Speyer. Unermüdlicher Motor dafür ist ZDF-Intendant Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte. Im Reigen seiner publizistischen Unterstützung produziert heute (20. Februar 2002) der Mainzer Sender für die Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer einen neuen Spenden- Trailer. Anlaß ist die Verabschiedung von Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte als ZDF-Intendant im März 2002. Bei der gemeinsamen Sitzung der Stiftungs-Organe am 21. September 2001 kündigte Professor Stolte - selbst Mitglied im Kuratorium der Kaiserdom-Stiftung - eine Neuproduktion des Spenden-Spots an. Der neue Trailer soll ein Bewußtsein schaffen für unsere Denkmäler und Menschen in der ganzen Bundesrepublik zum Spenden und Stiften motivieren. Der neue Spot wird vor den "heute"-Nachrichten, sonntags kurz vor 19.00 Uhr, also zur besten Sendezeit, im ZDF zu sehen sein. Der Spenden-Spot muß seine Botschaft innerhalb von 30 Sekunden vermitteln. Daher werden die Inhalte plakativ verdichtet. Die vier salischen Kaiser Konrad I., Heinrich III., Heinrich IV. und Heinrich V. sowie die drei Kaiserinnen Gisela, Beatrix und Berta - die eigentlichen Stifterinnen und Stifter des Domes - werben selbst um Spender und Stifter. Sie schreiten vom Hochaltar zur Mitte des Domes, bewegen sich in ihren prunkvollen mittelalterlichen Gewändern zum Rhythmus der Musik und fordern die Zuschauer mit einem flotten Song zum Stiften auf. Es folgt ein Kamera-Schwenk auf das gemeinsame Spendenkonto von Stiftung und ZDF, Nummer 3111 bei der Landesbank Rheinland Pfalz (BLZ: 550 500 00). Die Idee geht auf die Sage vom "Fährmann" aus dem Jahr 1813 zurück. Für den Spot wurde ein Ensemble junger Tänzerinnen und Tänzer aus Hamburg engagiert, die für Film und Bühne arbeiten. Die prächtigen Gewänder kommen von einem Theater- Fundus aus Berlin. Der neue Spenden-Trailer wird Ende März im Zweiten Deutschen Fernsehen zu sehen sein. |
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Neben seinem sozial-caritativen Engagement unterstützt das ZDF auch die Denkmalpflege publizistisch. So wird das Wirken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in einer eigenen Sendung thematisiert. Exemplarisch gilt die Unterstützung des Senders besonders zwei Projekten, dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden und dem UNESCO-Weltkultur- denkmal Kaiserdom zu Speyer. Prof. Dieter Stolte sagte bei einer Jahrestagung der Kaiserdom-Stiftung: "In Dresden entsteht wieder eine große Kuppelkirche, die einst aus Bürgerstolz und Bürgertrotz gegen die sächsischen Könige entstanden ist. In Speyer steht ein Bauwerk, das weit in unsere Geschichte zurückreicht und die Tradition von Staat und Kirche verkörpert. Die bedeutende Speyerer Kathedrale ist stellvertretend für viele renovierungsbedürftige Denkmale ausgewählt, weil sie im Kern der alten Bundesländer und im Herzen des historischen 'Heiligen Reiches' liegt". Das ZDF hat bislang in vielen Formaten, auf den unterschiedlichsten Sendeplätzen über den Kaiserdom informiert und auf das Restaurierungs-Vorhaben aufmerksam gemacht. Beiträge wurden etwa in den Sendungen "Aspekte", "Länderspiegel" und "Hallo Deutschland" ausgestrahlt. Selbst im Unterhaltungsprogramm fanden die Fernsehmacher aus Mainz einen Platz für das UNESCO-Weltkulturdenkmal, etwa in der Sendung "Musik liegt in der Luft" oder dem "Sonntagskonzert". Besondere Höhepunkte waren die Ausstrahlung des "Nachtstudios" aus dem Dom unter dem Thema "Lange Nacht der Kathedralen" und die aufwendige, dreiviertelstündige Dokumentation "Macht und Glaube", in der das ZDF ausführlich über die Geschichte und die Hintergründe des mittelalterlichen Dombaues von Speyer informierte. Ein weiterer Glanzpunkt war das ZDF-Benefiz-Fußballspiel zwischen dem 1. FC Kaisers- lautern und dem FC Bayern München im Jahr 1999 - einer Idee des ZDF-Intendanten - das neben einem grandiosen sportlichen Ereignis einen Ertrag von 1,2 Millionen Mark in die Restaurierungs-Kasse der Europäischen Stiftung brachte. Die Mitglieder von Vorstand, Kuratorium und Stiftungsrat der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer danken dem scheidenden ZDF-Intendanten Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte sehr herzlich für sein großes Engagement für den Denkmalschutz. - kmr - |
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