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Die Welt und Deutschland
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Daten
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Speyer und der Dom
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Römer gegen Kimbern und Teutonen Sieg Cäsars über Ariovist bei Mülhausen Germanenkriege des Drusus Germanenkriege des Tiberius Schlacht im Teutoburger Wald Aufstand des Batavers Civilis Bau des Limes Tacitus' "Germania" Markomannenkriege Mark Aurels Besetzung d. Dekumatlandes durch Alamannen Hunneneinbruch (Zerstörung Gotenreich) Schlacht bei Adrianopel Plünderung Roms durch die Westgoten Westgotenreich Vandalenreich in Nordafrika Burgunderreich in den Westalpen Schlacht auf den Katalaunischen Feldern Tod Attilas Die Vandalen plündern Rom Der Skire Odoaker setzt den letzten weströmischen Kaiser ab. Chlodwig König der Franken Sieg Chlodwigs über röm. Statthalter Syagrius Theoderich d. Große Ostgotenkönig in Italien Taufe Chlodwigs Chlodwig verdrängt Westgoten aus Gallien Vernichtung Thüringerreich durch Franken Vernichtung Burgunderreich durch Franken Vernichtung Vandalenreich durch Byzanz Ostgotenkriege Kaiser Justinians Langobardenreich in Italien Sieg Pippins des Mittleren bei Tertry Vernichtung Westgotenreich durch Araber Pippin der Jüngere Absetzung des letzten Merowingers Pippinische Schenkung Märtyrertod des Bonifatius Karl der Große Sachsenkriege Vernichtung Langobardenreich durch Karl den Großen Kaiserkrönung Karls des Großen Kaiser Ludwig der Fromme Ordinatio Tinperli Straßburger Eide Teilungsvertrag von Verdun Ludwig der Deutsche ostfränkischer König Teilungsvertrag von Meerssen Karl der Dicke ostfränkischer König Teilungsvertrag von Ribemont Arnulf von Kärnten ostfränkischer König Ludwig das Kind (letzter ostfränk. Karolinger) Konrad I. Heinrich I. Sieg Heinrichs über Ungarn an der Unstrut Otto I. der Große Italienzug Ottos und Krönung in Pavia zum "König der Langobarden" Schlacht auf dem Lechfeld Kaiserkrönung Ottos des Großen in Rom Gründung des Erzbistums Magdeburg Otto II. (967 Mitkaiser) Otto III. (996 Kaiser) Heinrich II. (1014 Kaiser) Konrad II. (1027 Kaiser) Konrad II. König von Burgund Heinrich III. (1046 Kaiser) Synoden von Sutri und Rom Heinrich IV. (1084 Kaiser) Papst Gregor Vll. sächs. Fürstenaufstand gegen Heinrich IV. Heinrich IV. und Papst Gregor Vll. erklären sich gegenseitig für abgesetzt Lossprechung Heinrichs IV. vom Bann (Canossa) Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden Heinrich IV. Iäßt Clemens III. zum Gegenpapst wählen 1. Kreuzzug Heinrich IV. von seinem Sohn Heinrich V. gefangengenommen Heinrich V. (1111 Kaiser) Zisterzienserorden vom Papst anerkannt Wormser Konkordat Lothar III. von Supplinburg (1133 Kaiser) Konrad III. 2. Kreuzzug Friedrich I. Barbarossa (1155 Kaiser) Schismabeginn (Papst Alexander III. - Viktor IV.) Lombardenbund Sturz Heinrichs des Löwen 3. Kreuzzug Heinrich Vl. (1191 Kaiser) Doppelwahl: Philipp v. Schwaben - Otto IV. Gründung des Deutschen Ordens 4. Kreuzzug (Eroberung Konstantinopels) Ermordung Philipps von Schwaben Kaiserkrönung Ottos IV. Friedrich II. (1220 Kaiser) Schlacht bei Bouvines: Entscheidung Thronstreit Sachsenspiegel Goldbulle von Rimini 5. Kreuzzug Tod Elisabeths von Thüringen Culmer Handfeste Mainzer Reichslandfriede 6. Kreuzzug Konrad IV. Wilhelm von Holland (bis 1254 Gegenkönig) Gründung Rheinischer Bund/Tod Konrads IV. Doppelwahl: Richard von Cornwall/ Alfons X. von Kastilien Hinrichtung Konradins/Ende der Staufer Rudolf I. von Habsburg Schlacht auf dem Marchfeld bei Dürnkrut Bund von Uri, Schwyz und Nidwalden Adolf von Nassau Albrecht I. von Habsburg Bulle "Unam sanctam" v. Papst Bonifaz VIII. Gefangennahme des Papstes in Anagni Heinrich VII. von Luxemburg (1312 Kaiser) Residenz der Päpste in Avignon Doppelwahl: Friedrich der Schöne /Ludwig IV. der Bayer Schlacht am Morgarten Sieg Ludwigs d. Bayern bei Mühldorf a. Inn Kaiserkrönung Ludwigs des Bayern Kurverein von Rhense Hundertjähriger Krieg in Frankreich Karl IV. (1355 Kaiser) Pest in Europa Goldene Bulle Friede von Stralsund Wenzel Abendländisches Schisma Schlacht bei Sempach Ruprecht von der Pfalz Sigmund (1433 Kaiser) Konzil von Konstanz Hinrichtung des Johannes Hus Hussitenkriege Binger Kurverein Konzil von Basel-Ferrara-Florenz Albrecht II. von Habsburg Friedrich III. (1452 Kaiser) Wiener Konkordat Konstantinopel von Türken erobert Rosenkriege in England Schlacht bei Nancy (Tod Karls d. Kühnen) Gründung Schwäbischer Bund Kolumbus entdeckt Amerika Maximilian I. Reichstag zu Worms (Reichsreform) Schweizerkrieg (Schwabenkrieg) Reichstag zu Augsburg (Reichsregiment) |
22000 v.Chr.
4000 v.Chr. 1800 v.Chr. 1700 v.Chr. 1600 v.Chr. 1500- 1300 v.Chr. 1300-800v.Chr. 700-500 v.Chr. 500-220 v.Chr. 220-10 v.Chr. 113-101 v.Chr. 58 v. Chr.
12-9 v. Chr. 10/8 v.Chr. 8 v.Chr. 4 - 6 n. Chr. 9 n. Chr. 10 n.Chr. um 30 n.Chr. 50 n.Chr. 69-70 74 n.Chr. um 83 n.Chr. ab ca. 90 um 98 166-175 177-180 um 260 275 um 343 352 357 358 um 370 375 378
410 419-711 429-534 443-534 451 453 455 476 482-511 um 480 486/487 493-526 um 496 um 498 496/506 507 531 534 534 535-553 568-774 614 622 um 650 662/64 um 664-666 682/83 687 vor 700 711 741-768 751 754 5. Juni 754 768-814 772-804 774 782 25. Dez. 800 um 800 814-840 817 838 840/41 842 843 843- 876 847 (bis 1410) 858 870 876-887 880 887-899 888 900-911 911 -918 919- 936 933 936- 973 946 951- 952 10. Aug. 955 2. Febr. 962 968 969 973- 983 983 - 1002 993 (u. 1009) um 1000 1002- 1024 1024- 1039 um 1025 1025 um 1030 1030/1047 1033 1039- 1056 um 1040 1046 1047 1056-1105/06 1061 1073- 1085 1074- 1075 Jan./Apr. 1076 28. Jan. 1077 1077 - 1080 1080 um 1080 um 1084 1086 1087 1090 1096- 1099 1100 1101 1105 1105/06- 1125 1111 1119 23. Sept. 1122 1125- 1137 1128-1130 1138- 1152 1146 1147- 1149 1148 1152 - 1190 1159 1167 1180 1182 1189- 1192 1190- 1197 um 1197 1198 1199 1200 1201 1202- 1204 1205 1207 1208 1209 1212- 1250 1213 1214 1220- 1230 1224 1226 1227 1228 - 1229 1228 um 1230 17.Nov.1231 1232 1233 15.Aug.1235 um 1237 1238 1239 um 1245 1247 1248-1254 1248 1250-1254 1247-1256 1254 1255 1257 1258 1262 1264/65 1265 1268 1272 1273-1291 1273 1276 1278 1280 1281 1284 1286 1287 1289 1291 1292-1298 1293 1294 1296 1298-1308 1299 1300 1302 1303 1304 1308-1313 1308 1309-1376 1313 1314 1315 1316 1322 1323 1325 1327 1327/28 1328 1330 1332-1333 1336 1338 1339-1453 1340 1343 1345 1346-1378 1346 1347-1351 1349 seit 1350 1351 1352 1355 1356 1359 1366 1370 1375 1376 1378- 1400 1378- 1417 1378 1381 9. Juli 1386 1386 1388 1400-1410 ab 1403 1410-1463 1410/11-1437 1414- 1418 1414 6. Juli 1415 1419-1436 1419 1420 1420 und 1422 1422 1424 1426 1430 1431-1449 1431 1432 1433 1434 1435 1436-1439 1438-1439 1438 1439 1440-1493 1440 1441 1442 1443 1444 1446 1448 5./6. Mai 1450 1451 1452 1453 1453 1455- 1487 1455 1456 1457 1459-1461 1461 1461/62 1462 1467 1468/69 1468/69 u. 72 1469 1470-1471 1471 1471 u. 1472 1472 1473 1474 1475 5. Jan. 1477 1477 1479 1481 1482 1484 1486 1488 1490 1491 1492 1493-1519 1494 1495 1496 1498 1499 1500 |
Erstes nachgewiesenes Auftreten
des Menschen im Raum Speyer.
Erste Ackerbauern im Speyerer Gebiet. Siedlung der nord-osteuropäischen Kugelamphoren-Kultur. Gräber und Siedlungen (?) der Glockenbecherkultur auf der Speyerer Niederterrasse. Bestattungsplätze frühbronzezeitlicher Bevölkerung. Hügelgräber - bronzezeitliche Siedlungen im Stadtgebiet sind anhand mehrerer Friedhöfe zu erschließen. Große Friedhöfe der Urnenfelderkultur in der Großen Himmelsgasse, bei St. German und St. Ulrich. Siedlungsspuren der älteren Eisenzeit im Stadtgebiet. Drei frühlatènezeitliche Grabgruppen weisen auf Ansiedlungen hin. Kleine keltische Hofsiedlungen auf der Niederterrasse. Kleine stadtartige Siedlung Noviomagus. Anlage eines Militärpostens (Lager A). Vermutliche Übersiedlung germ. Bevölkerungsgruppen-Nemeter. Lager B wird errichtet. Große Zivilsiedlung vorm westlichen Lagertor. Lager B wird aufgelassen und durch das große Kastell C ersetzt. Anlage eines Marktforums. Kohorte der Nemeter bei einem Unternehmen gegen plündernde Chatten erwähnt. Zerstörung infolge des Bataver- und Trevereraufstandes. Eroberung des rechtsrheinischen Raumes. Abzug der Auxiliartruppen am Rhein. Zivilsiedlung Noviomagus wird Vorort der Gaugemeinde der Nemeter-Civitas Nemetum. Alamanneneinfall mit Zerstörung von Speyer und der Region. (Anfang 4. Jahrhundert: Wiederaufbau auf reduzierter Fläche). Für Speyer wird ein Bischof genannt. Alamanneneinfall. Zerstörung der Siedlung Nemetis-Noviomagus. Wiedereroberung durch Julian. Feldzug Julians gegen die Alamannen von Speyer aus. Festungsanlage auf dem Domhügel mit Grenztruppe Vindices. Anfang 5. Jahrhundert: Nemetum als Bischofssitz genannt. Mitte 5. Jahrhundert: Geringe romanische Bevölkerungsreste im Festungsbereich. Erste germ. (alamannische) Siedlungen bei Speyer. Beginn der Siedlung Winternheim und Altspeyer (?). Mit der fränkischen Staatsverfassung wurde Speyer Vorort des Speyergaus und Sitz der Gaugrafen, die im Auftrag des Königs Verwaltung und Rechtspflege ausübten. Der Gaugraf war Stadtherr. Im Umkreis von Speyer entstehen fränkische Siedlungen (Heiligenstein, Waldsee, Marrenheim, Mechtersheim, Otterstadt). Früheste Nennung des Namens Spira. Er muß aber schon länger die älteren Noviomagus und civitas Nemetum ersetzt haben; denn bereits beim Übergang Speyers an die Franken hat er sie völlig verdrängt. Mitte 6. Jh.: Wiederbegründung des Speyerer Bistums. Auf dem Pariser Nationalkonzil nahm der erste zweifelsfrei nachweisbare mittelalterliche Bischof von Speyer teil (Hildericus episcopus, seit ca. 613 Bischof von Speyer). Unter König Dagobert I. wurde Speyer Sitz eines Gaugrafen. Privileg Sigibert III. für die Speyerer Kirche über die Zusicherung des Zehnten aller Erträgnisse der königlichen Güter im Speyergau. Die Patrone des Speyerer Doms, Maria und Stephan, sind bekannt. Domkirche von den öffentlichen Lasten (Friedensgeld, Steuer, Heerbann) durch den Gaugrafen befreit. Die Abtei Weißenburg untersteht nicht mehr dem Speyerer Bischof. Gründung von St. German. nach oben Karl der Große weilt kurz in Speyer. Karl der Große überweist - wie seine Vorfahren - den Ertrag der öffentlichen Abgaben dem Bischof und seiner Kirche. Mehrfach weilt Karl in der Stadt. Die Domschule geht auf ihn zurück. Ende 8. Jh.: Die Stephanskirche erhält einen Neubau bzw. wurde innen renoviert. Bau des karolingischen Domes. Seit dem 9. Jh. wurden (in der Bibliothek des Speyerer Domstiftes) im Codex Spirensis Sigma drei Abschriften antiker Quellenwerke aufbewahrt, die Notitia dignitatum, ein Handbuch für die Organisation der Verwaltung im gesamten Römischen Reich; die Weltkarte des Castorius, ein Straßen- und Ortsverzeichnis, in dem auch der Verlauf des Oberrheines mit Noviomagus-Speyer und den antiken Nachbar- orten dargestellt ist; das Itinerarium Antonini, ein Straßenverzeichnis aus der Zeit Caracallas. Der Codex ging um 1555 zugrunde. Hoflager Ludwig des Frommen in der Stadt. Ab 838 (bis 1570) finden 50 Reichstage in Speyer statt. Walahfrid Strabo in Speyer. Ludwig der Deutsche kurz in Speyer. Speyer kommt zum Reich Ludwig des Deutschen. 20 Reichskanzler kommen aus Speyer. Beendigung des karolingischen Dombaues. Walter von Speier berichtet in seinem Buch "Leben und Leiden des hl. Märtyrers Christophorus" über seinen Bildungsgang in der Domschule, dessen wesentlicher Bildungsbestandteil die Pflege des geistlichen Gesanges war. König Arnulf auf der Durchreise nach Straßburg in Speyer. nach oben Konrad der Rote überläßt dem Speyerer Bischof u. a. die Münze und die zweite Hälfte des Zolls. In Speyer bestand ein Markt. Immunitätsprivileg Kaiser Otto des Großen für die Speyerer Domkirche. Der Bischof erhält die ausschließliche Gerichtsbarkeit in Stadt und Vorstadt. Die Bewohner unterstanden fortan den Gerichten des Bischofs. Der Gaugraf war damit jeder Richtergewalt enthoben. Der Bischof wurde Stadtherr. Baubeginn der ersten Stadtmauer. Speyerer Marktrecht u. Münze werden in den Marktprivilegien Ottos III. für Selz und Heinrichs II. für Marbach zum Vorbild genommen. Baubeginn der zweiten Stadtmauer. Speyerbach von Woogbach abgeleitet und durch die Stadt zum Stapelplatz geführt. Konrad II. in Speyer. Er bestätigt dem Bischof die Freilassung von 11 Hörigen zu Zensualenrecht. Konrad II. Iegt den Grundstein zum Speyerer Dom. Ausbau des Marktes nach Westen. Die Stadt erhielt damit eine neue Hauptachse, die direkt auf den salischen Dom zulief. Neubau der Königspfalz. Guidostift gegründet. Allerheiligenstift gegründet. Heinrich III. Iäßt die Gebeine des Abtes Guido von Pomposa (bei Ravenna) im Stift Johannes Evangelist im Norden der Stadt beisetzen. Weihe des Doms. nach oben Nochmalige Erweiterung der Stadtmauer. Ummauerung der Judensiedlung in Altspeyer. Der Speyerer Schiffshafen im Bereich der Speyerbachmündung wird im Zusammenhang mit der Judenansiedlung Bischof Rüdigers genannt. Kaiser Heinrich IV. verleiht dem Bischof die sog. Grafschaft Lutramsforst, den letzten Rest der alten Speyergau-Grafschaft. Heinrich IV. schenkt dem Bischof das Kloster Hornbach. Kaiserliches Judenprivileg. Ende 11. Jh.: Germanskloster in ein Stift umgewandelt. Der Bischof gründet die Benediktinerabtei Sinsheim. Zum ersten Mal erscheint das Wort Bürger (civis) in einer Urkunde Heinrichs IV. für die Speyerer Domkirche. Freiheitsbriefe Kaiser Heinrich V. Sie begründeten den Gerichtsstand der Stadtbürger vor dem Stadtgericht. Die Speyerer Bürger bekennen sich zum staufischen Gegenkönig Konrad (später Konrad III.) und dessen Bruder Friedrich und verjagen, wie Jahre vorher, den dem gegnerischen Lager zuneigenden Bischof aus der Stadt. Die Stadt wird von König Lothar und Erzbischof Adalbert von Mainz vergeblich belagert, muß sich später aber ausgehungert ergeben. Bernhard von Clairvaux ruft in Speyer zum 2. Kreuzzug auf. nach oben Erstmalige Erwähnung der St. Gilgen-Vorstadt im Westen. Im Norden bildete das einst selbständige Altspeyer die Vorstadt Altspeyer. Sie besaß noch keine selbständige Ummauerung. Mitte 12. Jh.: Der sich nach Norden schiebende Stadtteil wird in die Stadtbefestigung einbezogen. Die heutige Häuserreihe zwischen Haupt- straße und Korngasse entstand vermutlich aus überbauten Kaufbuden. 2. Hälfte 12. Jh.: Gründung neuer Pfarrkirchen: St. Bartholomäus, St. Jakob, St. Peter. Bestätigung des Privilegs Heinrichs V. von 1111 durch Kaiser Friedrich I. Heinrich Vl. verleiht den Speyerer Bürgern das Recht, aus ihrer Mitte 12 Männer auszuwählen, die in eigener Verantwortung die Verwaltung der Stadt übernehmen sollen. Stadt und Philipp von Schwaben schließen ein gegenseitiges Hilfsbündnis (Bürgerschaft offiziell als selbständiger Vertragspartner akzeptiert). Versammlung der (stauferfreundlichen) deutschen Fürsten in Speyer. Philipp von Schwaben wird von Otto IV. in Speyer belagert. Hoftag in Speyer. Zollvertrag Speyers mit den Bürgern von Worms. Otto IV. versucht, über eine umfangreiche Privilegienbestätigung Speyer aus dem staufischen Lager herauszulösen. Die Gebeine König Philipps v. Schwaben werden von Kaiser Friedrich II. bei dessen erstem Deutschlandaufenthalt im Speyerer Dom beigesetzt. Im Vertrag zwischen der Bürgerschaft und dem Germansstift werden in Verbindung mit dem Hafen auch die Speyerer Schiffsbesitzer und Rheinhändler erwähnt. Beitritt Speyers zum ersten rheinischen Städtebund. Vertrag mit Straßburg zur Regelung des Verfahrens bei Schuldklagen. Schutzsuchende Magdalenenschwestern (Reuerinnen) kommen aus dem rechtsrheinischen St. Leon nach Speyer. Erstes Speyerer Stadtrecht. Es regelt die Behandlung von Verstößen gegen den Stadtfrieden und enthält die erste Erwähnung der beiden Bürgermeister. Erstmalige Erwähnung der Vorstadt Hasenpfuhl. nach oben Der Speyerer Stadtrat, seit 1220 als "universitas consiliariorum" nachweisbar, tritt selbständig handelnd in Erscheinung. Bischof Konrad V. von Eberstein gestattet den Speyerer Bürgern für die kommenden zwei Jahre das Recht auf die Erhebung des sog. Ungeldes, einer auf Verbrauchsgütern lastenden indirekten Steuer. Die Speyerer Bürger treten für den zum zweiten Mal gebannten Kaiser Friedrich II. ein. Einführung einer vierzehntägigen Herbstmesse. Versuch Kaiser Friedrich II., die Geistlichkeit durch Graf Friedrich von Leiningen aus der Stadt vertreiben zu lassen. Der Herzog von Lothringen verbietet den Kaufleuten von Speyer und Worms, die als Anhänger Friedrich II. gelten, den Durchzug durch seinen Machtbereich. König Wilhelm von Holland bestätigt Rat und Bürgern sämtliche Rechte und Freiheiten. 1255 wiederholt er diese Zusicherung während eines Aufenthalts in der Stadt. Erzbischof Gerhard von Mainz bestätigt dem Domkapitel, daß sich die weltlichen Stiftsangehörigkeiten nur vor dem geistlichen Gericht zu verantworten brauchen. König Richard von Cornwall wiederholt die Privilegien Heinrich V. und Friedrich I. Der Speyerer Rat verzichtet auf das verbriefte Recht der freien Ratswahl und legt es in die Hände des Bischofs. Einigung zwischen Bischof und Bürgerschaft über einige Streitfragen, z.B. Ungeld und Münze. Aufstand in Speyer für die Beseitigung des städtischen Weinungeldes. Die vier Speyerer Stifte schießen sich zur Verhinderung der Ungelder- hebung durch die Bürgerschaft zusammen. Die Brüder Volzo, Hartmud und Konrad aus der Familie der bischöflichen Zöllner werden mit ihrer Nachkommenschaft und ihren Helfershelfern zu ewiger Verbannung aus der Stadt verurteilt. - Neuerliches Abwehr- bündnis der vier Speyerer Stiftskapitel gegen Stadt und Bürgerschaft. Verordnung des Stadtrates, daß mehrheitlich gefaßte Beschlüsse auch für diejenigen Ratsherren bindend sind, die trotz Ladung zu der ent- sprechenden Sitzung nicht erschienen waren. Wahlkapitulation Bischof Friedrichs von Bolanden. 40 Artikel bilden das rechtliche Grundgerüst zur ständigen Machterweiterung des Domkapitels. Hoftag König Rudolfs in Speyer. Er erneuert "seinen" Bürgern das Privileg Friedrich I. von 1182. Kirchenbann für den städtischen Kämmerer und Bürger Siegfried Retschel wegen Fragen der Gerichtszuständigkeit. nach oben Der Speyerer Bischof beschwört die Achtung und Verteidigung sämtlicher Privilegien der Stadt. Zum erstenmal anerkennt der Bischof vorbehaltlos die Freiheiten der Stadt und die Unabhängigkeit des Rates. Der Wortlaut dieser Bestätigung wird zum festen Bestandteil der späteren sogenannten bischöflichen Konfirmationen. Neu geschlossenes Bündnis der vier Stifte zur Verteidigung ihrer Rechte. Die drei Nebenstifte St. German, St. Guido und Allerheiligen verbinden sich abermals zu gegenseitiger Hilfe bei Verteidigung ihrer Rechte. Rachtung König Rudolfs. Rat und Bürgerschaft erhalten von Erzbischof Heinrich von Mainz die Bestätigung ihrer Privilegien. Der Rat setzt fest, daß von nun an keine bischöflichen Amtleute mehr Mitglieder des Rates werden dürfen. Rat und Münzer-Hausgenossen einigen sich darauf, daß der von ihnen gemeinsam finanzierte Neubau der Münze jederzeit für Sitzungen und andere Zusammenkünfte der Ratsherren offenstehen soll. "Ewiges" Bündnis der Städte Mainz, Worms und Speyer: König und Bischof wird nur noch gehuldigt, wenn diese zuvor die städtischen Rechte und Freiheiten bestätigt haben. Rat und Bürgerschaft legen gegen das anmaßende Vorgehen des Bischofs (Friedrich von Bolanden) feierlichen Protest ein, der in allen Speyerer Stifts- und Klosterkirchen verlesen wird. Der Bischof schließt daraufhin mit der Bürgerschaft einen Vertrag zur Beendigung des Streits. Er bedeutet das juristische Ende der bischöflichen Stadtherrschaft. Der Bischof verzichtet auf sein Steuererhebungsrecht, auf seine herrschaft- lichen Befugnisse und die Bestellung der städtischen Beamten und Gerichtsherren. Die Stadtämter werden nun durch vom Rat gewählte Beamte verwaltet. Die Stadt wird ein freies, unabhängiges Gemeinwesen unter eigener Regierung und Verwaltung (Freie Reichsstadt). Das Stadt- regiment gelangt ausschließlich in die Hände der Patrizier, Münzer und Hausgenossen. Mit diesen rangen die Zünfte um die Macht. Die Stiftskapitel des Domes, von St. Guido und Allerheiligen vereinigen sich gegen den Bischof. Weiteres Stiftsbündnis unter Einschluß von St. German. König Albrecht wiederholt den Speyerer Bürgern die 1182 von Kaiser Friedrich I. erteilte Privilegienbestätigung. Die Bürger erhalten auch die formale Bestätigung des Rechts, Ungeld erheben zu dürfen. Vergleich zwischen Bischof und Geistlichkeit. Es bestanden 13 Zünfte. Vertrag zwischen Bürgerschaft und Geistlichkeit, in dem die Forderungen der Bürgerschaft dominieren. Die Zünfte verlangen auch die Wahl von Ratsmitgliedern aus ihren Reihen. Ergebnis der Ratsänderung: 13 Zunftgenossen kamen gegen 11 Mitglieder der Münzer und Hausgenossen in den Rat. König Albrecht in der Stadt. Letzter Aufenthalt König Albrechts in der Stadt. nach oben Großes Sterben in Speyer, Teuerung und Hungersnot. Erneuerung der sog. Monatsrichterordnung, einer städtischen Friedens- ordnung. Vorläufiges Ende des Streites um die Ratsbesetzung. Kein "Zünftiger" befindet sich mehr im Rat. Ratsstatut gegen den Weinkauf bei Geistlichen. Verschärfung dieses Pfaffenweinverbotes 1345. Landfrieden mit den Städten Mainz, Oppenheim, Straßburg und Worms mit betonter politischer Absicherung nach außen. Neue Ratsordnung: 15 Patrizier u. 16 Mitglieder der Zünfte sitzen im Rat. Ordnung für das Speyerer Schultheißengericht. Kodifikation der städtischen Monatsrichterordnung. Anlage des ersten Statutenbuches der Stadt Speyer. Eine hausgenössische Führungsgruppe versucht, in militärischem Hand- streich sich der Stadt zu bemächtigen (Severinsaufruhr). Umfangreiches Privileg für die Speyerer Hausgenossen durch Ludwig den Bayern. Statut über die Pflichten der Bürgermeister und Ratsherren und Formular des Ratsherreneids. Städtisches Achtbuch eingeführt. Verlegung des Rathauses in den Hof des Ebelin vor dem Münster in der großen Himmelsgasse. Ein Ratsstatut bindet den Vollbesitz und Schutz des Bürgerrechts eng an die Zugehörigkeit einer politischen Zunft. Ausschluß der Angehörigen des geistlichen Gerichts von Bürgerrecht, Zunft und städtischem Schutz. Ratsänderung. Die Mitglieder des Kanzleipersonals am geistlichen Gericht müssen dem Rat einen Gehorsamseid leisten, falls sie weiterhin den uneingeschränkten Schutz des Stadtfriedens genießen wollen. Kodifikation der Monatsrichterordnung. Umwandlung der Haugenossenschaft in eine Zunft. Münzer und Hausge- nossen müssen allen politischen Vorrechten entsagen. Das Stadtregiment ist ein Zunftregiment geworden, das bald mißbraucht wurde, indem die Regierungsgewalt in die Hand einzelner Familien gelangt. Judenverfolgung. Karl V. in Speyer. Speyerer Rat regelmäßig mit 30 Mitgliedern besetzt. Beginn des uneingeschränkten Zunftregiments. Gesellenunruhen - Anpassung der Speyerer Währung an die der verbündeten Städte Mainz und Worms. Juden wieder in Speyer zugelassen. Ratsstatut verbietet die Ämterschleicherei. nach oben Ratswahlstatut verbietet die Ämterhäufung und regelt verbindlich die Besetzung der Ratsstellen. Magna Charta des Hochstifts: Karl IV. bestätigt alle Rechte und Besitzungen des Hochstifts. Ratswahlstatut verbietet die Teilnahme von Nicht-Ratsherren an Ratssitzungen. Aufruhr gegen den Rat. Belagerung der Stadt durch Adolf von Nassau. Karl IV. bestätigt der Bürgerschaft das städtische Besteuerungsrecht und das Recht auf Weinmaßänderung. Beitritt zum Rheinischen Städtebund. Speyerer Steuerordnung. Verschwörung innerhalb des Rates. Streit mit Kurpfalz. Starke Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Bischof Raban von Helmstadt. Errichtung der Landwehr (Harthäuser Warte und Landauer Holzwarte 1410, Dudenhofener Warte 1423, Niederwarte unterhalb des Spitzrhein- hofes 1432, Landauer Steinwarte 1445, Wormser Warte 1451). König Siegmund in der Stadt. Er bestätigt den Status der Reichsstadt. Sechsjähriges Schutzbündnis zwischen Rat und Herzog Stephan von Zweibrücken. Privilegienbestätigung für die Bürgerschaft. Gleichzeitig wird der Anspruch des Bischofs auch auf die weltliche Herrschaft in der Stadt voll bestätigt. Konradinische Rachtung, verfestigte die hergebrachten Sonderrechte der Geistlichkeit und damit die rechtliche Unterscheidung zwischen der bürgerlichen und geistlichen Einwohnerschaft. Kaiserliche Bestätigungen erfolgten 1422, 1426 und 1430. Bündnis- bzw. Hilfsverträge der Stadt mit Graf Emich von Leiningen, Markgraf Bernhard von Baden und dem Erzbischof Konrad von Mainz. Versuch der militärischen Eroberung der Stadt durch Bischof Raban. Schiedsspruch Kaiser Siegmunds, Beendigung des Kriegszustandes zwischen Bürgerschaft und Bischof Alle kaiserlichen Privilegien für Speyer aufgehoben. Speyer zahlt die letzten 3000 Gulden zum Wiederaufbau d. Germansstiftes. Pestepidemie. Ratsstatut beabsichtigte eine bessere Verteilung der Amtsgeschäfte, regelte verschiedene Einnahmen und Besoldungen und sah eine Verringerung von Kosten und Schulden vor. Aufnahme der Priore, Guardiane und Brüder der Klöster der Karmeliten, Augustiner, Dominikaner und Franziskaner in die Bürgerschaft. Privileg König Siegmunds über die Anlage von Gräben und Wehren innerhalb einer Zone von einer viertel Meile um die Stadt. Der König bestätigt den Bürgern ungehinderte Jagd und Fischfang innerhalb der Gemarkung der Stadt und auf dem Rhein. Verringerung der Zahl der Zünfte von 17 auf 12. Die Zahl der Ratspersonen wird von 30 auf 24 vermindert. nach oben Der Rat erteilt die Genehmigung zur Durchführung eines "scharfen Rennens" (Turniers) zwischen den Herren von Venningen und von Rechberg und eines weiteren Turniers zwischen den Grafen von Württemberg und Leiningen. Der Rat erneuert den Juden das Wohnrecht auf weitere sechs Jahre. Abschluß eines Schutz- und Schirmvertrages mit Kurfürst Ludwig III. von der Pfalz. Ausweisung der Juden. Pestepidemie Erste urkundliche Erwähnung des Fischmarktes. Das Domkapitel flüchtet vor der Pest nach Rheinzabern. Bündnis zwischen Mainz, Worms und Speyer wegen eines drohenden Einfalls der Armagnaken. Aus gleichem Anlaß: Schutzvertrag zwischen dem Speyerer Bischof und dem pfälzischen Kurfürsten. Letztes "scharfes" Rennen in Speyer. Sehr strenger Winter. Freund- schaftsvertrag zwischen Stadt und Bischof. Neue Ratsseßordnungerlassen: Die Ratsleute erhalten eine Entschädigung für ihren Dienst. Zollweistum. Städtetag in Speyer. König Friedrich III. in Speyer. Er erneuert die städtischen Freiheiten. Schirm- und Schutzvertrag der Stadt mit Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz. Tuchhandelsstatut erlassen. Reichstag in Speyer. Strenger Winter. Vollendung des Domkreuzganges. Erneuerung der Ordnung der Teilung des Wassers des Speyerbaches oberhalb von Hanhofen: Ein Drittel des Wassers sollten durch Speyer, zwei Drittel durch Hanhofen fließen. Brand des Domes. Neuer Schirmvertrag zwischen Pfalzgraf Friedrich I. und der Stadt. Fürstentag in Speyer. Auszug der Weberzunft aus der Stadt. Beendigung des Wiederaufbaues des Domes. Kaiser Friedrich III. sichert der Stadt die Unversehrtheit ihres Territoriums zu. Münztag zu Speyer. Vollendung des Baues einer neuen Nikolauskapelle im Dombereich und Ausbau der obersten Kapitelstube im Kreuzgangkomplex. Bau einer Schiffsmühle beim Altpörtel. Gesandte aus Ungarn und Burgund beraten in der Stadt über die Beilegung ihrer Streitigkeiten. Beginn des Baues einer neuen Ratsstube im sogenannten großen Sommerhaus des Ratshofes. Krieg zwischen Kurpfalz und Kurmainz. Speyer trat auf kurpfälzischer Seite in den Krieg ein. Modifizierung des Schutzvertrages zwischen Kurpfalz und Speyer. Mainzer Bistumsfehde. nach oben Kriegserklärung der Kurpfalz an das Domstift. Kriegserklärungen des Bischofs an Kurpfalz und dieser an den Bischof. Die Stadt wird vom Bischof mit Bann und Interdikt belegt, die Stadt antwortet mit Gegen- aktionen. Kurfürst Friedrich in der Stadt. Schlacht bei Seckenheim mit kurpfälzischem Sieg. Beendigung des Bistumsstreits. Plünderung und Brandschatzung des Germansstiftes durch kurpfalzische Söldner. Der Erzbischof von Mainz überfällt die Stadt Mainz und macht sie dem Erzstift untertänig. Ende der freien Reichsstadt Mainz, die erzbischöfliche Landes- stadt wurde. Freundschaftsvertrag zwischen Stadt und Bischof. Durch Erhebung entstand das St. Germans- und das St. Moritzstift. Die Stiftskirche St. German entstand an der Stelle der Moritz-Pfarrkirche. Beginn des Baues der Feste Marientraut bei Hanhofen durch den Bischof (Vollendung 1470). Aufnahme der einwohnenden Juden in den Schutz der Stadt. Ein Johannes de Spira führte in Venedig die Buchdruckkunst ein. Zwischen 1470 und 1477 wirkte in Venedig als Nachfolger Wendelin von Speyer. Auch in Granada wirkte ein Speyerer als Typograph, in Rostock der Speyerer Ludwig Dietz, in Straßburg Bartholomäus Kystler, in Lyon und Pforzheim Johann Schwab. Verordnungen des Bischofs Matthias von Rammung über das Recht der Juden auf eine Synagoge. Krieg zwischen Kurpfalz und Stadt und Kloster Weißenburg. Kriegerische Auseinandersetzung zwischen der Kurpfalz einerseits und dem Kaiser und Veldenz andererseits. Zuweisung der 16 stärksten Türme der inneren Stadtbefestigung an jeweils eine der 16 Zünfte. Erneuerung der Freiheiten des Hochstifts durch den Kaiser. In Speyer erscheinen die ersten beiden in der Stadt gedruckten Bücher (Hersteller namentlich nicht bekannt). Verlängerung des aus dem Jahre 1467 stammenden Schirmvertrages der Stadt mit dem Bischof um 12 Jahre. Städtetag in Speyer. Der Rat trifft während des Burgundischen Krieges weitreichende Vorsichtsmaßnahmen. Städtetag in Speyer. Errichtung einer Marienkapelle an der Dom-Nordseite durch den Bischof. Peter Drach der Ältere errichtete seine Druckwerkstätte. Sein erstes von ihm gedrucktes Buch erschien 1477. Der Papst bestätigt, daß die Domkapitulare keinen zu Speyer geborenen Geistlichen in ihrer Mitte aufnehmen mußten. Reibereien zwischen Stadt und Geistlichkeit wegen Nutzung des Rheines als Allmend- u. Fischwasser. Schuhkrieg in der Stadt. Städtetag in Speyer. Bekräftigung des Bürgereides. Die Brüder Johann und Konrad Hist eröffnen eine weitere Druckwerkstätte. Der Papst bestätigt dem Domkapitel die bisherige Satzung, daß ihm nur Mitglieder adliger Herkunft angehören sollen. Jakob Wimpfeling aus Schlettstadt erscheint in Speyer als Domprediger und Empfänger einer Altarpfründe. Städtetag in Speyer. Kaiser Friedrich III. in der Stadt. Neuer Schutz- und Schirmvertrag mit der Kurpfalz. nach oben Die Heidelberger Universität wird vom Kurfürsten wegen einer ausge- brochenen Seuche am Neckar vorübergehend nach Speyer verlegt. Strenger Winter. Der Rhein für zehn Wochen zugefroren. Pest und Teuerung. Die Stadt stellt einen eigenen Stadtarzt an. Der Kanoniker am Domstift Jodokus Gallus wird als Rektor nach Speyer berufen. Der Speyerer Domdekan Thamas Truchses läßt bei Peter Drach Reuchlins Werk "De mirifico verbo" drucken. Kaiser Maximilian I. zweimal in Speyer. Städtetag in Speyer. Ein Jakob Otherus aus Speyer macht sich in Straßburg einen Namen als Schriftsteller. Der Karmeliter Symon von Speyer schreibt als Magister an der Pariser Universität mehrere Werke. Die Karmeliten errichten in ihrem Kloster eine eigene Schule für Ordenszöglinge. um 1500: In Rheinhausen existiert eine Poststation, die 1552 von den Herren von Taxis ausgebaut wird. |
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